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Ubiquitous Computing
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In
dieser Seminarreihe des Instituts für Telematik wird in jedem
Wintersemester ein Schwerpunktthema aufgegriffen, zu dem von den
Veranstaltungsteilnehmern einzelne Beiträge aufzuarbeiten sind.
Im WS 06/07 steht wieder das Thema "Ubiquitous Computing" im
Mittelpunkt. Ziel ist die Erfassung des Stands der Entwicklung bzgl.
Technologien und deren Anwendungen in diesem Bereich.
Das Seminar wird als Blockseminar
abgehalten, bei dem die Themen von den Mitarbeitern zu Beginn der
Vorlesungszeit auf dieser Seite bekannt gegeben werden. Es kann bei der
Anmeldung kein Thema reserviert werden, sondern die Vergabe wird beim
ersten Treffen aller Teilnehmer untereinander in Kooperation
abgestimmt. Die Präsentation der Themen und die Ausarbeitung
sollten bis kurz vor dem Ende des Semesters abgeschlossen sein.
Mitarbeiter und Seminarteilnehmer treffen sich während des
Semesters in regelmäßigen Abständen, um die
Fortschritte bei der Themenbearbeitung zu besprechen.
Termine
Die einzelnen Termine
für
dieses Semester werden beim ersten Treffen
festgelegt.
1. Treffen: 26.10.2006, 14:00 Uhr
TecO
Folien vom ersten Treffen: Einführung
Ubicomp, Tipps fuer die Ausarbeitung
Voraussichtlicher Termin
für
Vorträge: 2.02.2007 um 14:00 Uhr in TecO
Seminarband des
vergangenen WS05/06
Mobile und verteilte Systeme - Ubicomp -
Teill III (.pdf/2.595KB)
Anmeldung
Bitte Mail
an: sem_an@teco.edu
Durchführung
Christian
Decker, Tobias Zimmer, Albert Krohn, Philip
Robinson, Till Riedel, Luciana Moreira de Souza (SAP),
Patrik Spiess (SAP)
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- Was sind Sensordaten?
(von Ontologie bis
Darstellung)
Mit Sensoren können physikalische Größen in die
virtuelle Welt übertragen werden. Ein physischer Parameter wird
dabei meist durch eine Analog-Digital-Converter zu einem Skalar. Sind
alle Sensoren a priori bekannt kann das Wissen über Einheit und
Anbringung in Algorithmen codiert werden. Dies schränkt jedoch die
Wiederbenutzbarkeit von Systemen stark ein. Diese Seminararbeit soll
ergründen welche Informationen (minimal) notwendig sind einen
Sensor zu beschreiben und wie man dies möglichst effizient
codiert. Die gewählten Techniken sollen anhand des Szenarios einer
Sensorkartenapplikation (google maps) evaluiert werden.
Betreuer: Till Riedel
- Internet der Dinge I
(Discovery und Querying in
Overlay-Netzen)
Wenn man den Berufsvisionären trauen mag, kommt nach dem Web 2.0
das Internet der Dinge. Jedes Ding und jeder Nutzer hat Zugriff auf
alle anderen Dinge und Nutzer über ein weltweites Datennetz. Die
Applikationen sind endlos; die Einbettung von Rechnern und die
Vernetzung jetzt schon durch Sensorknoten technisch möglich. Die
größte Herausforderung besteht jedoch in der Organisation
und dem Management dieser Netze. Overlaynetze mittels P2P-technologie
bieten eine Möglichkeit das Internet der Dinge zu organisieren. In
dieser Seminararbeit soll analysiert werden wie Discovery und Querying
von
definierten Informationen auf bestehende P2P-Netze abbilden kann. Als
motivierendes Beispiel soll auch hier eine Sensorkartenapplikation
zugrundegelegt werden.
Betreuer: Till Riedel
- Internet der Dinge II
(Telekommunikationsinfrastruktur)
"Nehmen wir einmal an, Sie wären ein Türgriff, verbunden mit
dem Internet", legte Nicholas Negroponte auf WSIS Gipfel los, um dann
mit dann mit einer klassischen Ubicomp-Anwendung fortzufahren. Wie viel
Sinn und Unsinn hinter solchen Vorstellung steht sei dahingestellt.
Fest steht, dass die Zahl der ans Internet angeschlossenen
ubiquitären Rechnersysteme zunehmen wird. Gerade Smart Items und
Sensornetze haben das Potential eine Informationsflut in einer
ungeahnten Detailliertheit aber auch Wahllosigkeit zu erzeugen.
Nehmen Sie jetzt einmal an, sie wären ein
Telekommunikationsunternehmen.
Was für Chancen erkennen sie in der Vernetzung der Dinge dieser
Welt. Wie positionieren sie sich? Wer sind die Anwender, wer sind ihre
Kunden? Welche zusätzliche Infrastruktur ist von Nöten
für ein ubiquitäres Informationsangebot? Was sind die
Geschäfts/Abrechnungs-Modelle für den Zugang zu diesem
unbegrenzt detaillierten aber auch unzuverlässige Informationen?
Betreuer: Till Riedel
- Middleware
für Ubicomp
Die Allgegenwart von Smart Items weckt schnell das Bedürfnis
Applikationen über verschiedenste Plattformen hinweg zu
entwickeln. Die größte Hürde ist dabei die
Kommunikation der Geräte untereinander. Middleware schafft dazu
eine gemeinsame Abstraktion. Middleware stellt eine Brücke auf
Applikationsschicht dar, sie muss also Datenaustausch von
physikalischer bis Transportschicht abstrahieren. Dies stellt im
Ubicombereich eine große Herausforderung dar, da
Protokolle, Netztopologien und Interaktionsmuster sehr heterogen sind.
Diese Seminararbeit soll dazu verschiedene existierende
Middlewareansätze untersuchen und ihre Vor- und Nachteile für
Ubicompapplikationen herrausarbeiten. Im Focus sollen dabei auch
universelle Middlewareansätze stehen, die auch die Chance haben
wirklich ubiquitär einsetzbar zu sein.
Betreuer: Till Riedel
- Modellgetriebene
Software Entwicklung
Modellgetriebene Softwareentwicklung (MDSD) erreicht immer mehr den
Status einer Mainstream-Technologie. Eine immer größere Zahl
von Projekten generiert Teile des Quelltextes oder verwendet
ausdrucksstarke Konfigurationsdateien, um einen Aspekt des Verhaltens
zu beschreiben. Interessant dabei ist das so Programme durch
Anwendungs-Experten modelliert werden können und das Wissen von
Plattform-Experten in Transformationen und Tools gepackt wird. Auch im
Ubicomp-Bereich existieren verschiedene Ansätze "Programme"
mittels (graphischer) Hochsprachen zu generieren.
Diese Seminararbeit soll zum einen einen Überblick über
existierende
MDSD Ansätze in UbiComp schaffen. Dabei ist besonders der
Anwendungsbereich und Abstraktionsgrad zu betrachten. Zum anderen soll
herausgearbeitet werden wie diese in Relation zu
Standardisierungsbemühungen der OMG in der Enterprise
Software stehen (MDA). Konvergieren die Ansätze? Was fehlt in MDA
für Ubicomp?
Betreuer: Till Riedel
- Aktuelle RFID Protokolle und ihre
Einsatzmöglichkeiten
RFID ist eine Identifikations- und über geeignetes
Domänenwissen auch eine Lokationstechnologie. Mit dem Aufkommen
von grossen Middleware-Systemen steht diese Technologie kurz davor
ubiquitär für viele Informationssysteme zu werden. Diese
Arbeit soll einen Überblick über aktuelle RFID-Protokolle und
ihre Leistungsfähigkeit geben. Zudem sollen aktuelle Beispiele des
Einsatzes von RFID-Systemen näher betrachtet werden. Der Fokus
soll dabei auf den Einzelhandel und die Einzelhandelslogistik gelegt
werden.
Konkret sollen folgende Punkte diskutiert werden:
- Protokollstandards (von Zugriffsverfahren bis Datenformate)
- Leistungsfähigkeit
- (optional) Sicherheit
- Einsatzsort und Zweck
Im Ergebnis sollen folgende Fragen beantwortet werden können:
Welche Anforderungen an die Technologie werden in den Einsatzszenarien
gestellt? In welchen Szenarien werden welche Systeme eingesetzt und
warum? Läßt sich ein Trend hin zu einer bestimmten Standard
erkennen und warum?
Welche Protokolle sind in der Lage
1. hohe Anzahl von Gegenständen zu identifizieren
2. Identifikation grosser Anzahlen innerhalb sehr kurzer Zeit zu
erreichen
Betreuer: Christian Decker
- Verteilte Koordinationsmechanismen
Verteilte Ubicomp Anwendungen bestehen aus lose gekoppelte,
eigenständigen Prozessen, die über ein adhoc Netzwerk
miteinander kommunizieren. Mehrere Prozesse erfüllen dabei
gemeinsam eine Aufgabe. Typische Ubicomp-Plattformen implementieren
diese Prozesse mit sehr begrenzten Ressourcen werden und stellen dabei
hohe Anforderungen an den Entwickler. Eine Trennung zwischen
Prozesskoordination und Prozess unterstützt den Entwickler bei der
Behandlung der Komplexität des verteilten Systems.
Diese Arbeit soll bekannte Koordinationsmechanismen aus verteilten
Systemen auf Eignung für Ubicomp-Plattformen untersuchen. Dazu
soll ein einfaches Kostenschema aufgestellt werden, welche quantitative
Vergleiche erlaubt. Welche Auswirkungen haben Energiesparmechnismen wie
Duty-Cycling auf die Koordination? Welche Maßnahmen kann man
ableiten, um ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Koordination,
Energiesparen und Latenz zu erreichen?
Betreuer: Christian Decker
- Energiesparmechanismen
Typische Ubicomp-Plattformen sind batteriebetrieben und verfügen
daher nur über einen begrenzten Energievorrat. Um trotzdem lange
Laufzeiten zu ermöglichen, müssen Energiesparmechanismen
angewendet werden.
Diese Arbeit soll die verschiedenen Mechanismen, die in einzelnen
Subsystemen wie Kommunikation, Sensorik und Datenverarbeitung, einer
Ubicomp-Plattform implementiert sind klassifizieren und analysieren.
Welche (evt. negativen) Auswirkungen haben die Verfahren für
einige ausgewaehlten Beispiele von Ubicomp-Applikation? Welche
Kompromisse muss ein Entwickler eingehen?
Betreuer: Christian Decker
- Fault Tolerance in Wireless Sensor Networks
In wireless sensor networks, nodes are exposed to potentially hostile
environments which can lead to sensor or node failure. In many
application
scenarios on site maintenance of such failed nodes can imply on high
costs
or even be impossible. An application that has not been designed to
overcome
such failures could lead to a simple reduction on the network life-time
or
to hazardous situations according to the application scenario that the
nodes
are being applied.
The natural hardware replication and the correlation of the data
acquired form the different types of sensors could be used to maintain
the reliability of the sensor network, even in the presence of failures.
The goal of this work is to investigate the available techniques for
using
correlation of acquired sensor data and heterogeneous backup schemes to
improve the reliability of sensor networks.
The following topics should be explored:
* Fault Tolerance techniques in Wireless Sensor networks
* Fault Tolerance techniques in Robotics
* Heterogeneous backup schemes
* Classification of available techniques and comparison between them
Betreuer: Luciana Moreira Sa de Souza (extern, SAP)
- Protokolle und Interfaces für
Backed-Frontend Kommunikation in ubiquitären Informationsumgebungen
Ubicomp-Systeme bestehen oftmals aus einem Backend und Frontend Teil.
Obwohl die Übergänge fließend sind, lässt sich oft
ein Frontend-Teil identifizieren der mit proprietärer Hardware
(eigebettete Systeme, die oft drahtlose Kommunikation beherrschen) und
Software (z. B. spezielle Betriebssystem oder reiner C-Code, dessen
Kompilat direkt auf dem Prozessor läuft) arbeitet.
Demgegenüber steht oft ein Backend-Teil, der meist auf
Standard-PC-Hardware unter etablierten Betriebssystemen und mit
herkömmlicher Netzwerkanbindung (Ethernet oder WiFi) läuft.
Für das Funktionieren des Gesamtsystems ist die Kommunikation
zwischen beiden Systemteilen wichtig. Im Rahmen dieser Seminararbeit
soll eine Übersicht über die Protokolle und Interfaces
erstellt werden, die an der Schnittstelle zwischen Backend und Frontend
verwendet werden. Der Fokus sollte dabei sein, ob und wie das
Ubicomp-System auf Anwendungsebene abstrahiert wird.
Betreuer: Patrik
Spiess (extern, SAP)
- weitere Themen werden
noch
bekannt gegeben...
Allg. Hinweis: Wenn Ihr
Fragen zu
einem
der Themen habt, wendet Euch einfach an den Betreuer. Oder vielleicht
interessiert Ihr Euch für ein ganz anderes Thema aus dem Bereich
Ubicomp, dann schlagt es uns einfach als Seminarthema vor.
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